News

Wir gratulieren herzlich!

Am seeländischen Musiktag 2018 in Detligen wurden Nicole und Priska für 30 Jahre aktives Musizieren als kantonale Veteraninnen geehrt. Wir sind sehr stolz, auf langjährige Mitglieder zählen zu dürfen und danken ihnen für ihre Treue und das grosse Engagement zu Gunsten der MG Aarberg und wünschen weiterhin viel Spass beim Musizieren.

HV News

Am Freitag, 26. Januar 2018 begrüsste die Präsidentin Sabrina Eicher 33 Aktiv- und Ehrenmitglieder an der diesjährigen Hauptversammlung im Restaurant Löwen. Die Geschäfte der HV wurden gemäss Traktandenliste abgewickelt. Bei den Mutationen musste der Verein im 2017 leider zwei Austritte von Aktivmitgliedern zur Kenntnis nehmen. In Gedenken an das verstorbene Ehrenmitglied Hans Seiler hielt die Versammlung einen Moment inne. Zur Zeit besteht die Musikgesellschaft Aarberg aus 36 Aktivmitgliedern. Total gehören der Musikantenfamilie um die 315 Mitglieder an (inkl. nicht aktive Ehrenmitglieder, Passivmitglieder und Jungmusikanten).
Im Jahresbericht liess die Präsidentin die schönsten Momente des vergangenen Vereinsjahres noch einmal aufleben. Höhepunkte waren sicher das Frühjahrskonzert in der Aarfit-Halle, die Teilnahme am seeländischen Musiktag in Oberwil und das Winterkonzert in der Kirche Aarberg. Sabrina Eicher erwähnte auch die vielen Stunden Fronarbeit, die von vielen Mitgliedern im Hintergrund geleistet wurden und bedankte sich dafür beim Vorstand, der Musikkommission, der Jugendmusikleitung, der Passivmitgliederverantwortlichen Marlies Zürcher, dem Jubilarenkonzertorganisator Jörg Peter, sowie allen weiteren Personen, die sich zum Wohle des Vereins einsetzten. Ein grosses Dankeschön ging auch an den Dirigenten Bruno Hayoz.

Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einem kleinen Überschuss ab, die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert.

Das Musikkommissionsmitglied mit dem Resort Jungbläser, Rahel Johner, erwähnte, welche Höhepunkte die JUMA im 2017 erleben durfte. Die 15 Jungmusikant/innen proben jeden Donnerstag unter der Leitung von Urs Burkhard und durften ihr können am Konzert der MGA, am grünen Markt in Aarberg und an den Vortragsübungen im Dezember zum Besten geben. Einige Jugendliche besuchten im Herbst das AKS-Jugendmusiklager in Schönried, das von befreundeten Vereinen mitorganisiert wurde. Ebenfalls im Herbst fand das Probeweekend in Därstetten statt.
Im Oktober hat der Kurs JUMiNi – Musik für Kinder gestartet. Es nehmen momentan acht Kinder vom Kindergartenalter bis zur dritten Klasse daran teil. Die Kinder lernen spielerisch neue Dinge zur Musik kennen. Der Kurs findet am Dienstag von 16.30 bis 17.15 Uhr statt. Weitere Kinder sind herzlich willkommen.
Im Weiteren stellte Rahel Johner dem Verein das Programm Jugend und Musik (J+M) kurz vor. Es hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche zur musikalischen Aktivität zu führen und damit ihre Entwicklung und Entfaltung unter pädagogischen, sozialen und kulturellen Gesichtspunkten ganzheitlich zu fördern. Es steht für die Breitenförderung von Kindern und Jugendlichen und ist ein Programm des Bundes, das dem Jugend und Sport ähnelt. Das Programm J+M basiert auf drei Säulen: Unterstützung von Musikkursen für Kinder und Jugendliche. Unterstützung von Musiklagern für Kinder und Jugendliche. Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Leiterinnen und Leitern dieser Kurse und Lager. Die Musikgesellschaft hat nun zum Ziel, mindestens ein Mitglied des Vereins zum J+M Leiter/in ausbilden zu lassen.

Da dieses Jahr kein eigentliches Wahljahr war, musste nur das Amt von Rahel Johner in der Musikkommission neu besetzt werden. Rahel wird weiterhin in der JUMA-Leitung mitwirken. Jungbläserobmann und damit Bindeglied zwischen JUMA und Vereinsleitung wird neu Markus Grimmer.

Zwölf Musikantinnen und Musikanten konnten für fleissigen Probenbesuch ausgezeichnet werden und erhielten einen Gutschein oder eine Fleisskarte. Christian Ege wurde Ehrenmitglied für zwanzig Jahre musizieren im Perkussionsregister der Musikgesellschaft Aarberg. Herzlichen Glückwunsch!
Das Jahresprogramm wurde genehmigt. Nebst Anlässen, die immer wieder in unserem Programm auftauchen, ist sicher unser Konzert in der Aarfit-Halle am 24. März 2018 ein Höhepunkt, der zweite Konzertteil wird dem Thema “Fantasy” gewidmet sein.
Wir danken allen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt und unsere Anlässe besucht haben ganz herzlich und hoffen, dass wir Sie auch im 2018 zu unserem treuen Publikum zählen dürfen!

Wir gratulieren herzlich!

An der Delegiertenversammlung des Bernischen Kantonal-Musikverbandes im Casino Bern vom 12. November 2016 wurden gleich vier Mitglieder der Musikgesellschaft Aarberg geehrt.

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Geru (links), Gere (Mitte) und Urs (fehlt auf dem Bild) wurden für 35 Jahre aktives Musizieren zu Eidgenössischen Veteranen ernannt und Jörg (rechts) erhielt den Titel Kantonaler Ehrenveteran für 50 Jahre aktives Musizieren.

Die Musikgesellschaft Aarberg gratuliert den Geehrten herzlich zum Jubiläum und dankt Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Blasmusik und wünscht weiterhin viel Freude beim Musizieren.

Eidgenössisches Musikfest in Montreux 2016                                                     Bericht von Jana und Joëlle, die ihr erstes eidg. Musikfest erleben durften:

Samstag, 18. Juni 2016

Die MG Aarberg startete um 5 Uhr in der Früh die Fahrt mit dem Car Richtung Montreux. Nach kurzem Kaffeehalt in der Autobahnraststätte Greyerz, in der wir bereits andere uniformierten Musikanten trafen, ging es weiter nach Vevey, wo wir unsere Instrumente im Depot eines Schulhauses abstellten und noch ein wenig Zeit hatten vor der Probe.

Anschliessend hatten wir eine kurze Probe für den letzten Schliff. Kurz darauf traten wir in der Kirche St. Claire auf, in der die Jury bestehend aus drei Experten schon gespannt auf unsere Vorträge wartete. Wir fingen mit dem Aufgabenstück “The Glenmasan Manuscript” an und beendeten den Vortrag mit unserem Selbstwahlstück “Four Norfolk Dances”. Es hat einen riesen Spass gemacht. Für unser Aufgabenstück erhielten wir 90/88/89 Punkte und für das Selbstwahlstück 91/92/91 Punkte.

Nach dem anschliessenden Gruppenfoto brachen wir schon bald zur Marschmusik auf. Diese fand am See statt. Nachdem wir uns aufgestellt hatten, kam einer der Experten und beäugte genau ob wir ausgerichtet standen und unser Tenu komplett war (inkl. schwarzer Socken). Als wir losmarschierten legte sich die Aufregung je weiter wir marschiert waren. Als dann auch die Marschmusik fertig war, für die wir 81 von 100 Punkten erhielten, fuhren wir mit einem Shuttlebus nach Montreux, dort haben wir weiterhin das Fest genossen und gegen Abend im Messe- und Kongresszentrum unser Nachtessen serviert bekommen. Anschliessend haben wir die Heimreise angetreten.

Die definitive Rangliste gab es erst am Sonntagabend.                                                Wir erreichten den guten 6. Rang, in der 2. Klasse Harmonie, der 23 gestarteten Musikvereinen in der Eglise St.Claire in Vevey.

Jana und Joëlle

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Kantonales Musikfest in Glarus 2015
Reisebericht Musikreise nach Glarus

Am 6. Juni um 6.45 Uhr trafen sich die Musikanten und Musikantinnen und ihre Begleitpersonen frisch und munter (zumindest der Zeit angepasst) beim Dreschschopf zur Abfahrt nach Glarus. Proportional zum getrunkenen Kaffee beim ersten Halt stieg die Stimmung und der Lärmpegel im Car. Die eingerechnete Reservezeit für die Hinfahrt ging für eine ausserordentlich grosse Baustelle von ca. 10 Hüttchen, die eingesammelt wurden drauf.

Bereit für die Marschmusik trafen wir am Bahnhof Margrith, unsere Tagesbegleiterin. Unsere Erwartungen an sie (älter, schrullig usw.) wurden nicht erfüllt, welche ein Glück. Wie es sich zu einem späteren Zeitpunkt herausstellte ihre (ältere, gesessene Seeländermürgel) auch nicht. Vielen Dank an dieser Stelle an Margrith für die Tagesbetreuung, die ortskundige Wegführung, die Unterstützung am Wettbewerb, deiner Teilnahme am Abendessen und unserem Feiern am Abend.

Unser Tag startete mit der Marschmusik und einer absoluten Überraschung und Neuigkeit für ein Kantonales Musikfest, ja für viele noch nie Erlebtes. Von vorne: einstehen, richten, Kontrolle vom Experten, Marsch => alles ok. In der Mitte der Strecke steigt der Stresslevel vom Vizedirigenten Urs Burkhard langsam an. Das Ende der Marschmusikstrecke naht beharrlich und etwas zu schnell, das Ende des Marsches ist noch lange nicht in Sicht. Die Schritte werden kleiner, Ausweichpläne gesucht. Bloss die Gitter versperren jede Möglichkeit abzubiegen und ein Kontermarsch kriegen wir wohl ohne Übung nicht hin. Also bleibt keine Möglichkeit, laufen bis zum bitteren Ende und zum Schluss den letzten Teil trippelnd am Platz spielen. Zum Schluss lachende Gesichter und noch bessere Vorschläge zu Behebung des Problems in Zukunft. Über die Gitter springen oder um den Kreisel laufen bis entweder der Schwindel zu stark oder der Marsch fertig ist.

Nach dem folgenden Mittagessen, welches in einer super Effizienz von den Helfern verteilt und serviert wurde, gab es noch eine erste Glacé zur Abkühlung bei dem etwas warmen Tag. Dann machen wir uns auf den Weg zum Einspiellokal für den Konzertvortrag.

Die Helfer vom Lokal freuten sich über die Berner Gemütlichkeit, wir seien die Einzigen, die zum Einlaufen ins Lokal und Einspielen aufgefordert werden mussten. Die anderen Vereine seien schon viel zu früh immer bereit gestanden. Nach einem kurzen Einspielen ging es durch die Katakomben, übrigens angenehm kühl, in die Arena. Die Musik nahm unten Platz und die Zuhörer sassen Arenaähnlich auf Abstufungen und schauten auf uns herab. Die Installationen von Stühlen, Noten und Perkussion abgeschlossen, wurden wir vom Ansager begrüsst und wir starteten den Vortrag. Die Wechsel zwischen den Stücken erfolgten schnell und korrekt. Wir waren nach 24 Min und 40 Sek fertig => geschafft, kein Punkteabzug für ein Überziehen über 25 Min. Wir waren zufrieden mit unserer Leistung und auch die Jury und der Jurybericht verliefen grösstenteils positiv. Vor allem die Stücke „Es isch äbe e Mönsch vo Ärde“ und „Into the Raging River“ zeigten die Stärke der Aarbergmusik auf und wurden mit sehr gut beurteilt. Wir hätten musikalisch und mit viel Gefühl gespielt. Auch die Stücke „JBW- Marsch“ und das Aufgabenstück „Absolute Crossover“ wurden als gut bewertet. Kurz wir sind mit dem 3ten Rang und unserer Leistung zufrieden. Auch unser Dirigent Bruno Hayoz war zufrieden, schien doch seine Geduld an der Hauptprobe noch arg strapaziert.

Nach dem Vortrag bezogen wir unsere Nachtquartiere (Hotel und Truppenunterkunft). Nach einer kurzen Erfrischungsdusche ging es in Zivil und wesentlich leichterer Kleidung Richtung Abendessen, welches entweder etwas gediegener im Restaurant oder im Festzelt eingenommen wurde. Die Abendgestaltung war jedem selber überlassen, doch trafen sich die Meisten früher oder später im Festzelt, welches kurzzeitig nach einem heftigen Gewitter überschwemmt war. Die österreichische Gruppe „Viera Blech“ heizte die Stimmung im Zelt auf, der Alkohol unterstützte diese. Der Abend verlief gemütlich mit Tanzeinlagen unseres Dirigenten, vielen Drinks, guter Stimmung und ausgelassenem Mitsingen und Mitmachen auf den Festbänken.

Nach einer für Einige sehr sehr kurzen und unruhigen Nacht zeigten die Gesichter der Meisten starke Nachwirkungen eines wunderbaren Abends und es entstanden einige für gewisse Personen eher unvorteilhaften Fotos.

Das Frühstück im Festzeit und die Fahrt zum Klöntalersee verlief eher ruhig. Das Mittagessen wurde wiederum bei strahlendem Sonnenschein konsumiert und genossen. Auf der folgenden Wanderung um den See und für wenige mit einer Erfrischung im See zeigte sich bei einigen eine leicht aufkommende Müdigkeit. Nach dem Abfahren im Car war es dementsprechend sehr schnell sehr ruhig.

Auf der Autobahn entdeckten wir dann sehr viele Sionfans und erfuhren durch ihre Stimmungslage auch gleich, dass Sion gegen Basel den Cupfinal gewonnen hat.

Wir danken dem Organisator Geru Rubin für die wunderschöne Reise. Ebenso danken wir Ueli, der uns sicher und ruhig mit dem Car nach Glarus und zurück brachte.

Bis zum nächsten Mal.

Regine

Aarwangen 2014 doku